Ping Pong der Worte in der Roten Bar im Volkstheater Wien

Genaugenommen befindet sich die Lesebühne immer noch in ihrer Nachdenkpause… ABer 3/4 der DCA-Crew lesen in der Roten Bar und einen wunderbaren Gast haben wir auch! Fühl dich eingeladen, zu kommen! Das ist außerdem eine urgute Gelegenheit Nadjas neuen Roman zu erstehen!

Ping Pong der Worte @ Rote Bar Volkstheater, Wien
Mieze Medusa, Markus Köhle, Nadja Bucher & Jaroslav Rudiš
EUR 9, ab 22:15 Uhr

Im wunderbaren Raum der Roten Bar im Volkstheater präsentieren wir aktuelle Lesebühnen- und Slamtexte und außerdem das DUM – Das aktuelle Magazin. Eine wunderbare Literaturzeitung, mit der ich mich sehr verbunden fühl!

In Kooperation mit DUM (Das Ultimative Magazin) ist es diesmal gelungen den tschechischen Starautor Jaroslav Rudiš einzuladen. Er schreibt auch auf Deutsch und wird als Drehbuchautor, Dramatiker und Schriftsteller international beachtet und gehandelt, vor allem aufgrund seiner Grafic Novel Alois Nebel.

Ich würd mich sehr freuen, euch alle zu sehen!

http://www.volkstheater.at/home/spielplan/1543/Die+ultimative+Leseb%C3%BChne%3A+Ping+Pong+der+Worte

 Nadja Bucher – Die wilde Gärtnerin

Action im Gartenidyll! Kompost versus Komplott. Helen sucht ihr Heil im Garten, Berta will die Weltwirtschaft vom Übel befreien. In diesem top-aktuellen Roman prallen zwei moderne Weltbilder aufeinander, plus eine Wiener Familiengeschichte. Hände hoch, Geld oder Umwelt? Lachen erlaubt, Grübeln auch. Buch kaufen sowieso!
So druckfrisch, dass es noch ein bisschen nach Wald riecht!!!

http://www.milena-verlag.at/index.php?item=literatur&show_details=181

Bis morgen – oder auf jedenfall auf bald!
Mieze Medusa

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Sag zum Abschied leise Prost!

Liebe FreundInnen der Lesebühne Dogma. Chronik. Arschtritt. Wir genehmigen uns eine Auszeit von der Lesebühne. Weil wir mit dem Schreiben, Musik machen, Poetry Slams veranstalten und die Medienlandschaft überfluten zur Zeit gefordert genug sind! Wir bedanken uns für die schönen Abende, versprechen, von uns hören zu lassen und freuen uns natürlich, wenn Ihr mit uns in Kontakt bleibt!

Zur Überbrückung der Durststrecke 2 Lesetipps:

Lesetipp #1: Ping Pong Poetry – die neuen besten Slamtexte mit CD
von Markus Köhle und Mieze Medusa

Ping Pong Poetry - die neuen besten Slamtexte - Mieze Medusa & Markus KöhleDa sind auch jede Menge lesebühnenerprobte Textschmankerl drinnen zu finden! Slamtexte, Lesebühnentexte, Wortspiele, Mitmachtexte. Es wird über Utopien und gegenwärtige Verhältnisse gesprochen, über das Reisen und Fernbeziehungen, über die Bedeutung von Eduard Zimmermann und Mamas, über die Liebe und das Gegenteil davon, über Weltuntergänge und schlechtere Zeiten, über Adabeis und Alltagshelden, über neue Revolutionslieder und alte Gefühlshadern, über ein Leben, das im Zug wie im Flug vergeht, und und und …

Ihre Augen werden Ohren machen und die Ohren applaudieren!

Am besten direkt beim wunderbaren Milena-Verlag bestellen!

Lesetipp #2: Wien schön trinken!
3/4 der Lesebühne ist in folgendem literarischen Trinkband zu finden!

Wien schön trinken - der Lokalführer der Wiener LiteraturszeneWien schön trinken – 36 Wiener Lokale mit Herz

Manfred Gram, Mieze Medusa und Markus Köhle haben hart recherchiert!

Und auch Gäste von uns sind im Buch vertreten: Cornelia Travnicek, Mika Vember oder der Nino aus Wien. Ein Muss für alle, die Wien besuchen, in Wien leben, von Wien träumen und in Wien schon mal getrunken haben!

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Rote Schwunder Bar

Höhepunkt der Lesebühnensaison. D.C.A. in der Roten Bar im Volkstheater unterstützt von DUM und Gast “Der Nino aus Wien”. Mieze Medusa wurde uns von der Wachau weggebucht, wir haben uns dafür den Wachauer Wolfgang Kühn (DUM Herausgeber und Möglichmacher der Nino-Einladung) nach Wien geholt. SCHWUNDER steht zwar als offizielles Thema auf den Plakaten, aber so genau wollten wir da diesmal ohnehin nicht sein. Zumal Ninos neue Platte ja Bulbureal heißt und ein Schwunder natürlich alles sein kann.
Das Publikum war so zahlreich vorhanden, wie noch nie in diesem Jahr: Danke Rote Bar – Danke Sybille Fritsch.
Nadja Bucher berichtete im ersten Beitrag von ihrem James-Bond-Kino-Besuch, Markus Köhle holte sich Inspiration in der Lugner-City und Manfred Gram verfasste eine ungebrochene Lobeshymne für den Gast. Nach dem schmeichelhaften Einführungsschwerpunkt war dieser sichtlich gerührt und eingeschüchtert, spielte dann aber doch Songs seiner vier Alben und las gemeinsam mit Special-Guest Raphael Sas aus DUM “verhunzt” Du Oasch.
In der zweiten Hälfte präsentierte Nadja einerseits potenzielle Kandidaten für das Wort des Jahres 2012, andererseits den Sigi in Spanien, Manfred erinnerte sich an Bill Clinton und berichtete von folgenschweren Onanierückfällen, Markus wiederum erzählte von seiner schweren Kindheit, schlechteren Zeiten und dem Verlassenwerden. Das klingt jetzt alles schlimmer als es war. Das Publikum war angetan, hin und her gerissen und der Nino sang markerschütternd eindringlich. Und plötzlich war es Mitternacht.
Das war’s für dieses Jahr. D.C.A. macht Winterschlaf, Schönheitspause, Schluss, Punkt.

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Schwunder in der Roten Bar

Wir feiern unser Saisonende in würdigem Rahmen! Wie letzten November hat uns die Rote Bar im Volkstheater bzw. Sybille Fritsch mit ihrer Veranstaltungsreihe Wort & Spiele zu einem Schwunder-Stelldichein eingeladen. Und da wir uns nicht um einen fulminaten Jahresabschluss prellen wollen, haben wir auch gleich DUM – Das ultimative (zwanzigjährige) Magazin an die Bar bestellt, das unseren Stargast einfliegt: Der Nino aus Wien!
Schwunder, will man da rufen, wenn er nicht auch noch seine brandneue CD namens bulbureal mit im Gepäck hätte. Ob er singt oder liest, wird sich erst am 14. November ab 21.30 Uhr herausstellen. Markus Köhle, Manfred Gram und Nadja Bucher werden jedenfalls schwunder und bulbureal schreiben. Mieze Medusa bleibt dem Abschiedsabend fern – auch eine Möglichkeit mit Trauer umzugehen.

Der Nino aus Wien

Mehr Infos in Kürze – hier nochmal die Hard Facts:
Mittwoch, 14. November 2012 – Dogma. Chronik. Arschtritt. mit Der Nino aus Wien

ab 21.30 Uhr in der Roten Bar im Volkstheater
Eintritt: € 9 (Einlass 21.15 Uhr)
www.volkstheater.at

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Arschkalt im Glaspalast

Nein, es hat nicht geregnet. Es war auch keine Fußballübertragung. Es war ganz ruhig. Ruhig, dunkel und scheißkalt. Scheiße war auch Thema, zumindest in Nadja Buchers Text (einem Ausschnitt aus ihrem akutellen Romanprojekt). Manfred Gram hingegen gab Anleitungen zur Erstellung einer Sexkolumne und führte MYLF ein. Wir erfuhren, dass ungefähr alle von allen die Töchter und Söhne sein könnten, was MYLF sein könnte und ist, was MYLF aber macht, das führten Yasmin Hafedh und Mieze Medusa vor und zwar mit Mut zur Nichtbeherrschung, mit ausgeklappten Tragflächen, Dauerpiepton sowie Ping-Pong- und Simultan-Poetry. Beide durften auch einzeln ran (bitte Ziel eingeben! bitte Echo Narziss!) und Markus Köhle schreibt brav diesen Nachbericht, hatte kaum Stimme aber zum wahren Thema des Abends DRUCKABFALL schon etwas zu sagen.

Von einem klassischen Druckabfall spricht man – und ich spreche im Folgenden nur von der Männerseite, da mir das Gebiet zu sensibel scheint, um nicht zumindest empirisch fundiert oder persönlich motiviert zu argumentieren, von einem Druckabfall beim Manne also spricht man, wenn einem ein Stein vom Herzen fällt und dabei gleichzeitig das Herz in die Hose rutscht. Erleichterung gepaart mit Schock. Das ist in Summe gelinde gesagt suboptimal und kann allerlei Ungemach nach sich ziehen.

Das mit dem Steinfall ist zwar schön, aber beschreibungstechnisch zu vernachlässigen. Der Herzhosenrutsch allerdings gibt einiges her und kann sich auf unterschiedliche Weise manifestieren. Das Herz ist ein pulsierender Muskel, der gut von Blut durchspült wird, und sich das Pumpen zur Lebensaufgabe gemacht hat. Das Herz hat es aufgrund seiner Bestimmung zwar schon schwer genug, dennoch muss es seit jeher auch als Metapher für allerlei romantischen Krimskrams und Liebesschmonzes herhalten. Das Herz ist ein guter Kumpel und lässt sich das alles gefallen. Fällt einem das Herz in die Hose, so kann man, kurz gefasst, von einer großen Gefühlsregung sprechen, die Spuren hinterlässt. Das Herz kann einem vorn und hinten in die Hose rutschen. In Sonderfällen auch vorn und hinten zugleich. Das hat natürlich mit Blase und Darm zu tun und die Kontrolle über diese Körperinnereien. Bei einem Druckabfall aber – Stein vom Herzen, Herz in die Hose – kann man nicht anders, als alles fahren zu lassen. Man wird allumfassend übermannt und – Schockschwerenot – scheißt sich aus und oder macht sich an. So weit so peinlich.

Aber widmen wir uns ausführlicher dem interessanteren Fall, den des vorderseitigen in die Hoserutschens respektive -gehens. Es handelt sich dabei um ein abruptes Anschwellen des potenziellen Vaterschaffts begleitet von blitzartigem Auswurf des Erbguts.
Das heißt einerseits zwar Druckerhöhung weil Schwellkörpermaximierung aber gleich darauf befreiender Druckabfall weil entspannende Ejakulation. Wer kennt das nicht? Ein Los, das jeden pubertierenden Oberstufler im Laufe seiner Schulkarriere mindestens einmal getroffen haben dürfte.
Beispiel: Schulwoche eins. Der autoritäre und sicher auch heute noch ewig gestrige Klassenvorstand bestimmt die Sitzordnung. Dir fällt ein Stein vom Herzen, weil du nicht neben Bastian „Schweinebacke“ Hummel sitzen musst, der sicher auch heute noch seinen Stallgeruch in die Welt trägt, dem mit Sicherheit auch heute noch kein handelsübliches Deo gewachsen ist. Selbst der Klassenvorstandsarsch trifft die für alle gesündeste Lösung und platziert Schweinebacke Bastian in der Isolierbank direkt neben dem zugigen Fenster in der letzten Reihe mit ausreichend Abstand zum Rest der Klasse – wir nannten diesen Abstand übrigens Bastis Bannmeile, Suhlstuhlzone oder Olfaktorischer Overkill Schutzwall.

Dir fällt also ein Stein vom Herzen, weil dir diese Sinnesreizprüfung erspart bleibt und du dir nicht ein Jahr lang deine Nasen tamponieren und du nicht mit Schutzkleidung und Duschhaube deinen Platz belegen musst, da fällt dein Name und gleich drauf der, des absoluten Klassenfegers.
Warum man in der deutschen Sprache jemanden, der einem offenbar die Sinne raubt, in und an einem alles augenblicklich erstarren lässt, warum man so jemanden Feger nennt, ist dir zwar nicht klar, aber im Moment auch wurscht. Vielleicht ist das ja ein Lehnwort aus dem Italienischen. Dort wird scopare (fegen) synonym für bürsteln gebraucht, also schustern oder – um es mit dem Wort zu sagen, mit dem ich und er groß geworden sind – synonym für schnackseln.

Aber all das ist dir gerade wirklich herzlich wurscht – für herzliche Wurschtigkeit ist ja jetzt, da dir gerade ein Stein vom Herzen gefallen ist, wieder Platz. Jedenfalls tut der Klassenvorstandstrottel das erste Mal in seinem verpfuschten Lehrerleben etwas Gutes und setzt dich neben die vorgestern erst eingeflogene Schwedenbombe aus Stockholm, die Austauschschülerin Linda: 80-60-80 und 1,80 groß.

Deine Wünschelrute schlägt mächtig aus und zieht dich zu ihr hin. Ob dein Faibel für junge Schwedinnen mit deiner Softpornosozialisierung oder nur mit dieser grenzwertigen Duplo-Werbung zu tun hat, kannst du nicht beantworten, vermutlich hätte aber auch eine ähnlich ausgestattete Schottin verursacht, was nun eben verursacht wurde. Um es mit Restromantik auszudrücken: Herzsoße in der Hose.

Dein Glück, dass du ein Teenager der 90er Jahre bist, dem in vielen Beziehungen so dankbaren Grunge-Zeitalter. Klar hinterlässt dein generelle Zuneigung ausdrückender Samenerguss Spuren in der Hose und zwar nicht nur an der Innenseite. Aber das fällt bei einer richtigen Grunge-Hose niemandem auf. Da sind Löcher und Flecken Programm. Wenn du derartige Situationen betreffend schon etwas Routine hast, wirst du nicht mal rot im Gesicht und kannst dich, gänzlich unbeschwert, und eben von ganzem Herzen, auf das bevorstehende Schuljahr freuen. Jeder Morgen ein Linda Morgen, jeden Morgen Erhöhung des Hosendrucks mit garantierter Lindarung.

Es war zwar vom Schulerfolg her nicht mein bestes Jahr, zu viel Blut und Herzsoße im Schritt, aber ich war glücklich und das als siebzehnjähriger Jugendlicher vom Land, das muss man erst einmal hinkriegen.
Ach ja, noch was. Linda bin ich übrigens neulich zufällig im Internet begegnet. Was soll ich sagen? Ich finde, sie hat ihre natürliche Begabung bestens genutzt und zum Beruf gemacht. Wer mehr wissen will, möge Linda Samström googeln.

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Jetzt neu! Das Thema

Die Sache ist so. Jetzt gibt es auch ein Thema für den Abend. “Druckabfall” wird es heißen und wer da an Makulaturen denkt liegt völlig daneben. Das ist nämlich dann, wenn es im Flugzeug die Sauerstoffmasken runter regnet.
Nun denn, die D.C.A. mit MYLF hebt wie geplant am 14. 10. in der Adria Wien zum Katastrophenflug ab. Departure time: 20.15 Uhr
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Die MYLF-Abfuhr kommt

Das die Sache mit Ann Cotten leider nichts wurde ist hier bereits etwas unten erwähnt worden. Sie wäre am 14. Oktober unser geplanter Gast gewesen. Allerdings verweilt sie aus lehrtätigkeitstechnischen Gründen gerade in Japan. Aber, Dogma.Chronik.Arschtritt. wäre nicht DCA wenn man sich nichts hätte einfallen lassen.

Bevor jetzt die Hartfakten auf den Tisch gestellt werden, noch ein kleiner Exkurs:
In Kalifornien steht DCA für „Disney’s California Adventure Club“. Dies ist insofern gut zu wissen, da Mieze Medusa und Markus Köhle dort gerade ein paar Tage verbrachten. Das wiederum ist gut zu wissen, falls sich jemand fragt warum denn plötzlich im Oktober der 14. als der Veranstaltungstag ist und nicht wie sonst von März bis September der 13.

Die Anreisezeit ins ADRIA Wien ist für die Hälfte der Lesebühne diesmal eben länger und einen Jetlag-Aufschlag gibt es noch dazu.
Verstärkung und somit auch Gast in diesem Monat ist Yasmin Hafedh. Die rappt nicht nur formidabel, hat ein recht frisches Debüt herausen und war heuer beim Protestsongcontest im Rabenhof dabei, sie bildet auch mit Mieze Medusa ein Poetry Slam Team mit dem schönen Namen „MYLF“. Das steht für Mothers You’d Like to Flow With.
Wo Mütter, da auch Kinder, lautet eine alte Weisheit. Nun, hier sind die Kinder die wohl die Texte, die – mehr oder weniger – wohlerzogen, an diesem Sonntag im ADRIA Wien einen schönen Spielplatz finden werden.

Also: So., 14. 10., 20.15 Uhr, Dogma.Chronik.Arschtritt. im Adria Wien.

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